
Langstreckenflug mit Baby: Unsere Erfahrung nach 25 Stunden Reisezeit
25 Stunden Langstreckenflug mit Baby: Unsere Erfahrung
25 Stunden Reisezeit, davon 15,5 Stunden nonstop von Doha nach Auckland – und das mit einem neun Monate alten Baby auf dem Schoß. Vor unserer achtwöchigen Neuseelandreise hatten wir ziemlich großen Respekt vor dem Flug. Würde Emma schlafen? Wie beschäftigt man ein Baby so lange im Flugzeug? Und wäre ein Stopover nicht doch die bessere Idee?
Nach Hin- und Rückflug können wir sagen: Wir würden es wieder genauso machen. Emma schlief auf dem langen Flug insgesamt etwa neun Stunden, weinte überraschend wenig und verkraftete sogar den Jetlag schneller als wir. Herausfordernde Momente gab es natürlich trotzdem.
Hier teilen wir unsere Erfahrungen mit dem Langstreckenflug mit Baby – vom Bassinet und Schlafen über Essen und Wickeln bis zu der Frage, warum ausgerechnet der kürzere Anschlussflug zum schwierigsten Teil unserer gesamten Reise wurde.
Inhaltsverzeichnis
Planung
25 Stunden mit Baby im Flugzeug
Nach dem Flug
Unsere Erfahrungen für euch
Der Flug war nämlich viel entspannter als erwartet. Emma schlief auf dem langen Flug insgesamt etwa sieben Stunden. Außerdem weinte sie überraschend wenig. Selbst den Jetlag verkraftete sie besser als wir.
Natürlich gab es trotzdem anstrengende Momente.
Hier teilen wir unsere Erfahrungen mit unserem Langstreckenflug mit Baby. Wir erzählen euch, wie das Schlafen funktioniert hat und ob sich das Bassinet gelohnt hat. Außerdem geht es um Essen, Wickeln und Beschäftigung im Flugzeug. Und wir verraten euch, warum ausgerechnet ein kurzer Anschlussflug zum schwierigsten Teil unserer Reise wurde.
Unsere Flugverbindung mit Qatar Airways
Wir flogen Economy mit Qatar Airways von Berlin über Doha nach Auckland:
- Berlin → Doha: etwa 6 Stunden
- Aufenthalt in Doha: etwa 3 Stunden
- Doha → Auckland: etwa 15,5 Stunden nonstop
- Gesamtreisezeit Hinflug: etwa 25 Stunden
- Gesamtreisezeit Rückflug: etwa 29 Stunden
- Längster Einzelflug: etwa 17,5 Stunden auf dem Rückweg
Emma war damals neun Monate alt und robbte bereits. Einen eigenen Sitzplatz hatten wir für sie nicht gebucht. Sie reiste deshalb auf unserem Schoß.
Einen Kinderwagen hatten wir übrigens während unserer gesamten Neuseelandreise nicht dabei. Stattdessen nutzten wir eine Babytrage. Gerade beim Umsteigen und während der Flüge war sie für uns Gold wert.
Stopover oder 25 Stunden mit Baby durchfliegen?
Vor der Buchung haben wir lange über einen Stopover nachgedacht. Sollten wir die Reise für ein oder zwei Nächte unterbrechen?
Mit Baby klingt das zunächst ziemlich verlockend.
Das spricht für einen Stopover mit Baby
- eine Pause zwischen den Flügen
- Schlaf in einem richtigen Bett
- etwas Zeit zur Erholung
- erste Anpassung an die Zeitverschiebung
- im besten Fall erholter in Neuseeland ankommen
Das sprach für uns dagegen
Allerdings gab es für uns auch einige Nachteile:
- weniger Urlaubstage in Neuseeland
- zusätzliche Kosten für Hotel und Transfers
- zweimal ankommen, auspacken und wieder zum Flughafen fahren
- zusätzlicher Planungsaufwand
Wir wollten insgesamt acht Wochen in Neuseeland verbringen. Trotzdem wollten wir keine Urlaubstage für einen Stopover opfern. Schließlich wussten wir vorher gar nicht, ob wir dadurch wirklich ausgeruhter ankommen würden. Auch finanziell war die direkte Variante für uns attraktiver. So brauchten wir kein zusätzliches Hotel in Doha oder an einem anderen Zwischenziel.
Im Nachhinein war das für uns die richtige Entscheidung. Wir würden wieder möglichst direkt fliegen.
Unsere Sitzplätze und das Baby-Bassinet bei Qatar Airways
Unsere Plätze mit Baby-Bassinet reservierten wir schon vor dem Flug telefonisch bei Qatar Airways. Das funktionierte unkompliziert und kostete keinen Aufpreis.
Wir bekamen die letzte noch vollständig verfügbare Reihe mit Bassinet-Plätzen. Diese lag in der ersten Reihe eines Bereichs. Danach waren nur noch einzelne Plätze verfügbar. Außerdem hatten wir Glück: Der Mittelsitz neben uns blieb frei. Mit Baby war das natürlich ein riesiger Vorteil.
Das Bassinet selbst war für uns allerdings gleichzeitig praktisch und ziemlich nutzlos.
Emma wollte darin keine einzige Minute schlafen.
Sie schlief ausschließlich auf meinem Schoß. Deshalb nutzten wir das Bassinet einfach anders. Es wurde zur Ablage für Spielsachen, Essen und andere Babyutensilien. Teilweise nutzten wir den Bereich auch zum Wickeln.
Etwas nervig fanden wir allerdings eine Regel: Sobald die Anschnallzeichen angehen, muss das Baby aus dem Bassinet genommen werden. Hätte Emma darin geschlafen, hätten wir sie also immer wieder herausnehmen müssen.
Trotzdem würden wir einen Bassinet-Platz jederzeit wieder reservieren. Allein der zusätzliche Platz in der ersten Reihe des Bereichs war für uns sehr angenehm.
Wie schläft ein Baby auf einem 15-Stunden-Flug?
Das war vor der Reise wahrscheinlich unsere größte Frage:
Wie soll ein neun Monate altes Baby 15,5 Stunden in einem Flugzeug verbringen?
Erstaunlicherweise war das Schlafen am Ende gar nicht unser größtes Problem.
Emma schlief auf dem langen Flug insgesamt ungefähr sieben Stunden. Davon schlief sie etwa fünf Stunden während ihrer normalen Nacht am Stück. Den restlichen Schlaf holte sie über den Flug verteilt nach. Auch nach längeren Wachphasen fand sie während ihrer gewohnten Nacht wieder in den Schlaf.
Lärm störte sie dabei erstaunlich wenig. Schwieriger war dagegen das Licht. Auf einem unserer Flüge saßen wir direkt unter einem Monitor, der immer wieder eingeschaltet wurde. Auch die Kabinenbeleuchtung weckte Emma.
Trotz unserer Bitten konnte der Monitor nicht dauerhaft ausgeschaltet werden. Deshalb fanden wir auf dem Flug von Berlin nach Doha eher wenig Schlaf.
Für Emma selbst war die Reise natürlich bequem. Entspannt saß sie meist auf meinem Schoß, aber auch mal auf Papas Schoß. So konnte sie trinken und spielen, wann sie wollte. Dass mir irgendwann die Beine eingeschlafen waren, war da fast irrelevant. Denn: Sie schlief. Und das war in diesem Moment wichtiger als mein Komfort.
Stillen bei Start und Landung
Auch vor möglichen Problemen mit dem Druckausgleich hatten wir Respekt.
Ich stillte Emma deshalb bei Start und Landung. Bei uns funktionierte das sehr gut. Beim Landen weinte sie teilweise kurz. Größere Probleme mit ihren Ohren oder dem Druckausgleich hatten wir aber nicht. Ich hatte schon Flüge nach Mallorca, die wesentlich unangenehmer waren.
Auch das Boarding und die Zeit unmittelbar nach dem Einsteigen waren bei uns überraschend entspannt.
Vor dem Abflug ließen wir Emma möglichst lange robben und sich bewegen. Dabei teilten wir uns auf: Ich stieg mit dem Gepäck früh ins Flugzeug ein. Emma und Papa waren dagegen fast die letzten Passagiere an Bord. So konnte sie sich vor dem Flug noch möglichst lange bewegen.
Denn unsere Überlegung war ganz einfach: Warum sollten wir ihre ohnehin schon lange Zeit im Flugzeug freiwillig noch verlängern?
Essen mit Baby auf dem Langstreckenflug
Beim Essen wollten wir möglichst nah an Emmas normalem Alltag bleiben.
Für die Reise hatten wir deshalb unter anderem dabei:
- etwa sechs Gläschen Babynahrung
- Getreidebrei als Pulver
- ungefähr acht Windeln
- Wechselkleidung für Emma und für uns Eltern
- einige kleine Spielsachen
Den Getreidebrei mischten wir im Flugzeug mit Wasser und Saft an. Beides bekamen wir problemlos von der Crew. Zusätzlich wurde Emma gestillt. Auch Wasser bekamen wir an Bord.
Unsere eigenen Mahlzeiten aßen wir meistens nacheinander. Einer kümmerte sich um Emma oder lief mit ihr durch die Gänge. Währenddessen konnte der andere in Ruhe essen. Danach wurde gewechselt. Für uns funktionierte das gut.
Wickeln im Flugzeug
Auch vor dem Wickeln hatten wir uns vorher Gedanken gemacht. Am Ende war es aber ziemlich unkompliziert.
Das Wickeln auf der Flugzeugtoilette funktionierte grundsätzlich gut. Der Wickelbereich war so gestaltet, dass Emma dort sicher lag.
Bei einer lediglich nassen Windel fanden wir eine andere Lösung allerdings entspannter. Dann wickelten wir sie teilweise direkt an unserem Platz im Bereich des Bassinets. So mussten wir nicht mit Baby vor der Toilette anstehen.
Gerade kurz vor der Landung war das praktisch. Denn dann bildeten sich teilweise längere Schlangen vor den Toiletten. Mit einem Baby, das dringend eine neue Windel braucht, ist das eher unpraktisch.
Beschäftigung auf dem Langstreckenflug mit Baby
Für 15 Stunden Flug braucht man bestimmt einen halben Koffer voller Spielzeug, oder? Zum Glück nicht.
Wir hatten bewusst nur einige kleine Spielsachen im Handgepäck.
Besonders gut funktionierten bei uns:
- kleine Spielzeuge mit Saugnäpfen zum Befestigen und Drehen
- ein Activity-Buch
- durch die Gänge laufen
- andere Babys beobachten und kennenlernen
- möglichst viel Bewegung vor dem Boarding
Natürlich machten wir dabei auch eine klassische Eltern-Erfahrung:
Das Spielzeug anderer Kinder ist grundsätzlich interessanter als das eigene.
So bandelte Emma zum Beispiel gleich mit der vier Monate alten Lara an. Sie saß neben uns und war mit ihrer Familie auf dem Weg nach Indien. Besonders interessant fand Emma dabei Laras Plüsch-Eule.
Unsere Erfahrung mit Qatar Airways und Baby
Wir haben Qatar Airways während unserer Reise als ausgesprochen kinderfreundlich erlebt. Schon nach dem Einsteigen stellte sich eine Flugbegleiterin persönlich bei uns vor. Außerdem brachte sie Emma ein kleines Kuscheltier.
Auch später kamen Crewmitglieder immer wieder vorbei. Sie beschäftigten sich kurz mit Emma oder brachten ihr Spielsachen. Mehrfach wurde uns auch Essen für sie angeboten, zum Beispiel Schokoriegel. Die lehnten wir allerdings dankend ab. Schließlich hatten wir ausreichend Essen für Emma dabei. Den ein oder anderen zusätzlichen Schokoriegel der Stewardessen gönnten wir uns selbst.
Insgesamt hatten wir den Eindruck, dass Familien mit Babys an Bord wirklich willkommen waren. Das machte die lange Reise für uns deutlich entspannter.
Der schlimmste Moment kam ausgerechnet nach dem 17,5-Stunden-Flug
Auf dem Rückweg lernten wir etwas Wichtiges:
Die Länge eines Fluges sagt nicht unbedingt etwas darüber aus, wie anstrengend er mit Baby wird.
Vor dem 17,5 Stunden langen Flug von Auckland nach Doha hatten wir natürlich Respekt. Doch ausgerechnet dieser Flug verlief erstaunlich unkompliziert. Emma schlief, aß und spielte. Außerdem waren wir Eltern vermutlich entspannter als auf dem Hinweg. Schließlich wussten wir inzwischen: Wir schaffen das.
Die schwierigsten zwei Stunden unserer gesamten Flugreise kamen erst danach. Und zwar auf dem wesentlich kürzeren Anschlussflug von Doha nach Berlin.
Für Emmas innere Uhr war zu diesem Zeitpunkt mitten am Tag. Im Flugzeug war es dagegen dunkel. Eigentlich sollte geschlafen werden. Emma hatte allerdings ganz andere Pläne. Sie wollte sich bewegen. Auf dem Boden durfte sie aber nicht spielen. Irgendwann war sie deshalb einfach nur noch unzufrieden.
Etwa zwei Stunden standen wir mit ihr in der Trage im Gang. Dabei versuchten wir immer wieder, sie zu beruhigen – mit eher mäßigem Erfolg.
Genau diesen Teil würden wir beim nächsten Mal anders planen.
Wenn möglich, würden wir den Anschlussflug nicht mehr genau in ihre Hauptwachphase legen. Dafür würden wir sogar einen etwas längeren Aufenthalt in Doha in Kauf nehmen.
Jetlag mit neun Monate altem Baby
Und dann kam noch unsere nächste große Sorge: der Jetlag.
Am ersten Tag in Neuseeland war Emma verständlicherweise völlig erledigt. In der ersten Nacht schlief sie ungefähr 15 Stunden statt ihrer üblichen elf Stunden. Danach ging es allerdings erstaunlich schnell. Nach etwa zwei Tagen merkten wir ihr die Zeitverschiebung praktisch nicht mehr an. Sie schlief fast schon im neuen Rhythmus – und das trotz elf Stunden Zeitverschiebung. Wir hingegen kämpften noch etwas länger mit nächtlichen Wachphasen und Müdigkeit am Tag. Zumindest bei uns kam das Baby mit dem Jetlag also deutlich schneller zurecht als die Eltern.
8 Tipps für einen Langstreckenflug mit Baby
Nach Hin- und Rückflug würden wir vor allem diese Dinge wieder so machen:
- Bassinet-Platz frühzeitig reservieren: Selbst wenn das Baby nicht darin schläft, ist der zusätzliche Platz praktisch.
- Baby vor dem Boarding bewegen lassen: Wir wollten die Zeit, in der Emma sich wenig bewegen konnte, nicht unnötig verlängern.
- Boarding aufteilen: Einer von uns stieg mit dem Gepäck früh ein. Emma blieb dagegen mit Papa so lange wie möglich außerhalb des Flugzeugs.
- Babytrage ins Handgepäck: Beim Umsteigen und auf unserem schwierigen Anschlussflug war sie unverzichtbar.
- Gewohnte Abläufe beibehalten, aber flexibel bleiben: Wir orientierten Essen und Schlaf zunächst an Emmas Rhythmus. Irgendwann galt trotzdem einfach: schlafen, wenn Schlaf möglich ist.
- Wechselkleidung auch für die Eltern einpacken: Auf 25 Stunden Reise kann schließlich nicht nur das Baby dreckig werden.
- Flugzeiten nach Möglichkeit nach dem Rhythmus des Babys auswählen: Nach unserer Rückreise würden wir darauf stärker achten als auf die reine Flugdauer.
- Nicht zu viel Angst vor der Flugdauer haben: Unser 17,5-Stunden-Flug war nicht der schwierigste Teil unserer Reise.
Häufige Fragen zum Langstreckenflug mit Baby
Kann man mit einem 9 Monate alten Baby einen Langstreckenflug machen?
Unsere persönliche Erfahrung war deutlich besser als erwartet.
Emma war bei unserem Flug nach Neuseeland neun Monate alt und bereits mobil. Trotzdem verlief selbst der 15,5-stündige Nonstop-Flug erstaunlich entspannt. Sie schlief, aß und spielte. Außerdem weinte sie insgesamt wenig. Für uns war die lange Flugzeit deshalb kein Grund, auf die Reise zu verzichten.
Wie viel schläft ein Baby auf einem 15-Stunden-Flug?
Das ist natürlich bei jedem Baby anders.
Emma schlief auf unserem 15,5-Stunden-Flug insgesamt ungefähr sieben Stunden. Etwa fünf Stunden davon schlief sie während ihrer normalen Nacht am Stück.
Den restlichen Schlaf holte sie über den Flug verteilt nach. Lärm störte sie dabei kaum. Licht dagegen schon.
Lohnt sich ein Bassinet im Flugzeug?
Für uns ja.
Und das, obwohl Emma keine einzige Minute darin schlafen wollte.
Wir nutzten das Bassinet stattdessen als Ablage und teilweise zum Wickeln. Außerdem fanden wir den zusätzlichen Platz in der ersten Reihe sehr praktisch.
Allerdings muss das Baby bei eingeschalteten Anschnallzeichen aus dem Bassinet genommen werden. Das passierte uns mehrfach, und wir empfanden es als wirklich nervig – auch wenn natürlich Sicherheit beim Fliegen das Wichtigste ist.
Was braucht man für einen Langstreckenflug mit Baby im Handgepäck?
Für unsere 25-stündige Reise hatten wir unter anderem etwa acht Windeln dabei. Dazu kamen Wechselkleidung für Emma und uns Eltern, sechs Gläschen und Getreidebrei., den wir im Flugzeug mit Wasser und Saft anmischten.
Außerdem hatten wir einige kleine Spielsachen im Handgepäck.
Besonders bewährt haben sich ein Activity-Buch und kleine Spielzeuge mit Saugnäpfen.
Unverzichtbar war für uns außerdem die Babytrage und der Nuckel.
Ist ein Stopover mit Baby besser?
Wir haben uns bewusst dagegen entschieden.
Ein Stopover hätte zwar eine Pause und eine Nacht in einem richtigen Bett ermöglicht. Gleichzeitig hätten wir aber zusätzliche Kosten für Hotel und Transfers gehabt. Außerdem wäre uns weniger Zeit in Neuseeland geblieben.
Für unsere achtwöchige Reise würden wir deshalb wieder möglichst direkt fliegen. Eine Sache würden wir heute allerdings anders machen: Beim Anschlussflug würden wir stärker auf den Schlafrhythmus unseres Babys achten.
Wie schlimm ist der Jetlag bei einem Baby?
Bei uns war der Jetlag überraschenderweise beim Baby schneller vorbei als bei den Eltern.
Emma war nach der Ankunft sehr müde. In der ersten Nacht schlief sie etwa 15 statt ihrer üblichen elf Stunden. Nach ungefähr zwei Tagen merkten wir ihr die Zeitverschiebung kaum noch an. Sie war bereits fast im neuen Rhythmus.
Wir Eltern brauchten dagegen etwas länger.
Das ist natürlich nur unsere persönliche Erfahrung. Bei anderen Babys kann der Jetlag ganz anders aussehen.
Unser Fazit: Würden wir 25 Stunden mit Baby wieder fliegen?
Ja. Einfach machen!
Natürlich ist ein 25-Stunden-Flug mit einem neun Monate alten Baby anstrengend.
Wir waren müde. Mir schliefen mit einem schlafenden Baby auf dem Schoß die Beine ein. Und auf dem Rückweg liefen wir zwei Stunden mit einem schreienden Kind durch den Gang. Aber diese Momente machten nur einen kleinen Teil der gesamten Reise aus.
Die meiste Zeit schlief Emma. Oder sie aß, spielte und beobachtete ihre Umgebung. Insgesamt weinte sie erstaunlich wenig.
Deshalb würden wir eine solche Reise nicht allein wegen des langen Fluges aufschieben. Denn nach diesen 25 Stunden lagen acht Wochen Neuseeland als Familie vor uns – eine wunderbare und unvergessliche Zeit. Und dafür würden wir jederzeit wieder einen sehr langen Flug in Kauf nehmen.
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